27. Januar 2011

Aus Gernrode wurde Quedlinburg

Category: Freizeit!? — Robb @ 14:06

Wie ich gerade zufällig in der Wikipedia entdeckt habe, gibt es die Stadt Gernrode im Landkreis Harz nun nicht mehr. Seit dem 1.1.2011 ist Gernrode ein Ortsteil von Quedlinburg, ebenso Bad Suderode und Rieder.

Damit war Gernrode seit der Wiedervereinigung bis 2007 Stadt im Landkreis Quedlinburg und seit 1994 Teil der Verwaltungsgemeinschaft Gernrode/Harz. Seit 2007 lag die Stadt im Landkreis Harz, der den Landkreis Quedlinburg geschluckt hatte. Jetzt ist Gernrode nach etwa 470 Jahren als Stadt nur noch Ortsteil von Quedlinburg.

Briefeschreiber müssen sich wohl in Zukunft auf eine neue Postleitzahl (06485 statt 06507) und zum Teil auch auf neue Straßennamen einstellen.

Evangelisch-kirchlich bleiben die neuen Ortsteile aber von Quedlinburg getrennt: Während Quedlinburgs evangelische Kirchen zur Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland gehören, sind Gernrode, Bad Suderode und Rieder Teile der Evangelischen Landeskirche Anhalts.
Da bleibt eben alles beim Alten 😉

16. März 2009

Konzertwochenende

Category: Freizeit!? — Robb @ 16:47

Am letzten Wochenende durfte ich in Unna und Hamm bei der Aufführung des Passions-Oratoriums „Das Sühnopfer des neuen Bundes“ von Carl Loewe mitwirken.

Ein sehr schönes Stück und ich würde sagen zwei sehr schöne Aufführungen. Trotz aller Anstrengung hat es sehr viel Spaß gemacht 🙂

Kritiken gefällig? Sowohl Westfälischer Anzeiger als auch Westdeutsche Allgemeine Zeitung haben berichtet:

Beide Artikel werden wohl den Wettbewerb „Die kreativste Artikelüberschrift“ nicht gewinnen 😉

16. August 2007

CV-WE in Ostbevern

Category: Freizeit!? — Robb @ 16:17

Letztes Wochenende (WE) waren Annette und ich auf dem Probenwochenende von Compositum Vocalis (CV) in münsterländischen Ostbevern unterwegs.

Dort traf sich die 9-köpfige, kleine, aber singfähige Truppe für die Konzertreise nach Rom Ende September 2007.

Nach einer fast langweilig kurzen Anreise (RE 7 bis Münster, dann RB66-Schrott-Garnitur bis Ostbevern Bahnhof) sind wir am Bahnhof eingesammelt und direkt zum Quartier gefahren worden. Sehr luxoriös…. wir hatten sogar ein eigenes Zimmer und fast richtige Betten… eben kein Pfarrheim-Fußboden! Nur schnell die Klamotten ablegen und gleich Proben! Nach einigem Suchen fanden wir einen „Probenraum“ in der Kirche und hatten eine schöne und konzentrierte Probe. Ist schon lustig, wenn man mit drei Leuten im Tenor die zahlenmäßig größte Stimme ausmacht. Nach der Probe erstmal Abendessen im Quartier, dem Elternhaus von Heike, Thomas und Katharina. Vollgemampft haben wir dann den Abend ruhig ausklingen lassen, um am nächsten morgen, nach reichlich Frühstück, wieder zu proben…

Es standen so einige Stücke auf dem Programm, z.B. das allseits bekannte „Jauchzet dem Herrn, alle Welt“ von Mendelssohn. Ein ganz anderer Klang, wenn jede Stimme nur einzeln besetzt ist, aber ein wirklich sehr schöner! Dann haben wir uns noch an der „Mass for three voices“ von William Byrd versucht, nicht ganz so einfach. Diese dreistimmige Messe ist nämlich nicht für Sopran, Alt und Bass, sondern für Cantus, Tenor und Bass geschrieben. Also kann der gemeine Tenor sich nicht zurücklehnen und die Bässe singen lassen 🙂

Abends haben wir spontan die Vorabendmesse mitgestaltet. Haben unter anderem was von diesem Herrn Taize gesungen.

Nach dem anstrengenden Probentag waren wir ausgiebig essen (Achtung wiederkehrendes Motiv!) und dann bowlen. Nachher wollte alle schnell ins Bett. Nur eine kleine hartnäckige Gruppe konnte keine angebrochene Flasche des Chorgetränks „Glaner“ herumstehen sehen…

Am Sonntag gabs dann nach Frühstück, Proben und ausgedehntem Mittagessen einen ausführlichen Abschied, als alle sich wieder Richtung Heimat und Alltag auf den Weg machten…

Das Positive: Mitte September ist das nächste Wochenende geplant… voraussichtlich in Kamp-Lintfort.